DHEA

DHEA (Dehydroepiandrosteron) gehört zur Gruppe der Sexualhormone und wird sowohl im männlichen als auch im weiblichen Körper hergestellt – vor allem in den Nebennieren, im Fettgewebe, in Hoden und Eierstöcken. Es ist pleiotrop, d.h. es wirkt auf der einen Seite direkt in der Zelle selbst, auf der anderen Seite als Vorläufer anderer Sexualsteroide (Geschlechtshormone) des Menschen. Zur konkreten Wirkung von DHEA dürfen wir hier aus rechtlichen Gründen leider keine Informationen veröffentlichen.

Diosgenin

Diosgenin kommt in der Natur vorwiegend in den Wurzelknollen der Yams-Pflanze (Dioscorea) oder des gelben Ingwers (Curcuma longa) vor, die auch als Ausgangsmaterial für die Hormonproduktion genutzt werden. Es kommt allerdings auch in den Samen des Bockshornklees (Trigonella foenum graecum) und weiteren Pflanzen vor. Diosgenin ist ein sogenanntes steroides Sapogenin, welches als rein pflanzliches Basismaterial zur Herstellung von Steroidverbindungen wie eben der Sexualhormone dient. Diosgenin kann nicht- wie oft zu lesen – im Körper z.B. zu Progesteron umgewandelt werden. Diosgenin kann chemisch tatsächlich nur im Labor – wie bei der Herstellung bio-identischer Hormone – durch den Prozess der sogenannten Marker Degradation in Progesteron umgewandelt werden – es wird NICHT im Körper verstoffwechselt. Es ist nicht auszuschließen, dass es trotzdem manchmal progesteron-ähnliche Wirkung zeigt.

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Estrogene

Estrogene oder Östrogene, auch Follikelhormone genannt, sind die wichtigsten weiblichen Sexualhormone aus der Klasse der Steroidhormone. Sie werden hauptsächlich in den Eierstöcken (Ovarien) in Follikeln und im Gelbkörper, zu einem geringeren Teil auch in der Nebennierenrinde, produziert. Während der Schwangerschaft werden die Estrogene auch in der Plazenta und vom Fetus gebildet. Auch Männer produzieren im Hoden Estrogene, zudem wird ein gewisser Teil des Testosterons im Fettgewebe durch ein Enzym, die sog. Aromatase, in Estrogene umgewandelt.